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Der Stamm versammelt sich

Es war einmal, dass ein großer Stamm von Menschen in einer Welt weit weg von der unseren lebte –
ob weit weg im Raum oder in der Zeit oder sogar außerhalb der Zeit- das wissen wir nicht. Sie lebten
in einem solchen Zustand von Glück und Freude, wie ihn wenige von uns heute wagen für möglich
zu halten – abgesehen von jenen außergewöhnlichen Höhepunkten, in denen wir einen Blick auf das
wahre Potential von Leben und Geist erhaschen.
Eines Tages beriefen die Stammesältesten eine Versammlung ein. Sie fanden sich im Kreis
zusammen, und eine von ihnen sprach ernst und feierlich: „Meine Freunde,“ sagte sie, „es gibt eine
Welt, die unsere Hilfe braucht. Sie wird Erde genannt, und ihr Schicksal hängt am seidenen Faden.

Ihre Menschen haben einen kritischen Punkt in ihrer kollektiven Geburt erreicht, den Punkt, den wir
auf unserem Planeten vor einer Million Jahren erreicht hatten, und sie werden eine Fehlgeburt
erleiden, wenn wir ihnen nicht helfen. Wer möchte sich freiwillig für eine Mission in diese Zeit an
jenen Ort melden und der Menschheit einen Dienst erweisen?“ „Erzähl uns mehr über dieser Mission,“ baten sie.

„Es ist keine Kleinigkeit. Unser Schamane wird euch in eine tiefe, tiefe Trance versetzen, so vollständig, dass ihr vergessen werdet, wer ihr seid. Ihr werdet ein Leben als Mensch führen, und am Anfang werdet ihr eure Herkunft komplett vergessen haben. Ihr werdet sogar eure Sprache vergessen und euren eigenen wahren Namen. Ihr werdet getrennt sein vom Wunder und der Schönheit unserer Welt, und von der Liebe, die uns alle umgibt. Ihr werdet das schmerzlich vermissen, aber ihr werdet nicht benennen können, was euch fehlt. Nur ein Verlangen in eurem Herzen wird euch an die Liebe und Schönheit, die wir als normal kennen, erinnern. Wenn ihr in das
Leben auf der brutal geschändeten Erde eintaucht, wird eure Erinnerung die Form eines intuitiven
Wissens, dass eine schönere Welt möglich ist, annehmen.

Während ihr in dieser Welt aufwachst, wird euer Wissen unter ständigem Beschuss sein. Auf tausend
Weisen wird man euch sagen, dass eine Welt der Zerstörung, Gewalt, Plackerei, Angst und
Erniedrigung normal ist. Ihr werdet vielleicht eine Zeit durchleben, in der ihr völlig allein seid, ohne
Verbündete, die euer Wissen um eine schönere Welt bestärken. Ihr stürzt vielleicht in eine
Verzweiflung, so tief, wie wir sie uns in unserer Welt des Lichts gar nicht vorstellen können. Aber was
auch immer geschieht, ein Funke des Wissens wird euch nie verlassen. Eine Erinnerung an euren
wahren Ursprung wird in eurer DNA kodiert sein. Dieser Funke wird in euch glimmen, unauslöschlich,
bis er eines Tages wachgerufen wird.

Seht ihr, auch wenn ihr eine Zeit lang das Gefühl habt völlig allein zu sein, werdet ihr nicht allein sein.
Wir werden euch Hilfe schicken, Hilfe, die ihr als Wunder erleben, Erfahrungen, die ihr als
transzendent beschreiben werdet. Das wird den Funken zu einer Flamme anfachen. Ein paar
Augenblicke oder Stunden oder Tage werdet ihr wieder zu der Schönheit und Freude erwachen, wie
sie sein soll. Ihr werdet sie auf der Erde sehen, denn obwohl der Planet und seine Menschen schwer
verwundet sind, gibt es dort immer noch Schönheit, die von der Vergangenheit und der Zukunft auf
die Gegenwart abstrahlt, als eine Verheißung dessen, was möglich ist, und eine Erinnerung an das,
was wirklich ist.

Nach diesem kurzen Blick kann es sein, dass die Flamme wieder auf eine Glut herunterbrennt, wenn
die Routinen des normalen Lebens euch wieder gefangen nehmen. Aber nach jedem Erwachen
werden sie weniger normal und die Geschichte von dieser Welt weniger wirklich erscheinen. Die Glut
wird heller strahlen. Wenn es genug Gluten gibt, werden sie alle zusammen wieder in ein Feuer
ausbrechen und einander gegenseitig am Brennen halten.

Denn, erinnert euch, ihr werdet dort nicht allein sein. Wenn ihr beginnt, euch an eure Mission zu
erinnern, werdet ihr anderen von unserem Stamm begegnen. Ihr werdet sie an eurem gemeinsamen
Ziel, an euren Werten und Intuitionen erkennen und an der Ähnlichkeit der Wege, die ihr gegangen
seid. Wenn die Lage der Erde Krisenausmaße erreicht, werden sich eure Wege öfter kreuzen. Die
Zeit der Einsamkeit, die Zeit, in der ihr Angst hattet, verrückt zu sein, ist dann vorbei.

Ihr werdet die Menschen aus unserem Stamm auf der ganzen Erde finden und durch die
Technologien für Kommunikation über große Distanzen, die auf diesem Planeten verwendet werden,
von ihnen erfahren. Aber die wirkliche Veränderung, die wirkliche Beschleunigung, wird in
Versammlungen von Angesicht zu Angesicht an besonderen Orten geschehen. Wenn viele von euch
zusammenkommen, werdet ihr ein neues Stadium eurer Reise in Gang setzen, einer Reise, die, das
versichere ich euch, dort enden wird, wo sie genau jetzt beginnt. Dann wird die Mission, die
unbewusst in euch lag, in eurem Bewusstsein aufblühen. Eure intuitive Rebellion gegen die Welt, wie
man sie euch als normal präsentierte, wird zur ausdrücklichen Aufgabe werden, eine schönere zu
erschaffen.“ Eine Frau sagte: „Erzähl uns mehr über die Zeit der Einsamkeit, damit wir uns darauf vorbereiten
können.“

Die Stammesälteste sagte: „In der Zeit der Einsamkeit werdet ihr immer versuchen euch zu
versichern, dass ihr nicht verrückt seid. Ihr werdet das tun, indem ihr den Leuten erzählt, was auf der
Welt falsch läuft, und ihr werdet euch verraten fühlen, wenn sie nicht auf euch hören. Es kann sein,
dass ihr begierig auf Geschichten über Ungerechtigkeit, Gräueltaten und Umweltzerstörung seid, die
alle eurer intuitives Wissen bestätigen, dass es eine schönere Welt gibt. Wenn ihr indes die Hilfe
empfangen habt, die wir euch senden werden, und wenn sich eure Zusammenkünfte häufen, werdet
ihr das nicht länger tun müssen. Weil ihr es wissen werdet. Eure Energie wird sich dann darauf
ausrichten, aktiv diese schönere Welt zu erschaffen.“
Eine Stammesfrau fragte: „Woher weißt du, dass das gelingen wird? Bist du sicher, dass die Kräfte
unseres Schamanen groß genug sind, um uns auf eine solche Reise zu schicken?“

Die Älteste antwortete: „Ich weiß, dass es gelingen wird, weil er es schon viele Male gemacht hat.
Viele sind schon zur Erde geschickt worden, um ein Leben als Mensch zu führen und die Vorarbeit
für die Mission zu leisten, die ihr jetzt unternehmen werdet. Er hat geübt! Der einzige Unterschied ist,
dass jetzt viele von euch zugleich dorthin gehen werden. Das neue an der Zeit, in der ihr leben
werdet, wird sein, dass ihr in einer kritischen Masse zusammenkommt, und dass jeder den anderen
zu seiner Mission erweckt. Die Hitze, die ihr erzeugt, wird den gleichen Funken entzünden, der in
jedem Menschen liegt, denn in Wahrheit ist jeder von einem Stamm wie dem unseren. Die ganze
Galaxie und darüber hinaus kommt auf der Erde zusammen, weil noch nie ein Planet so weit in die
Separation hinausgegangen ist und es wieder zurück geschafft hat. Die von euch, die gehen, werden
Teil eines neuen Schritts in der kosmischen Entwicklung sein.“

Ein Mann aus dem Stamm fragte: „Besteht die Gefahr, dass wir uns in dieser Welt verlieren und nie
mehr aus der schamanischen Trance erwachen? Besteht die Gefahr, dass die Verzweiflung, der
Zynismus und der Schmerz der Separation so groß sein werden, dass sie den Funken der Hoffnung,
den Funken unseres wahren Selbst und Ursprungs auslöschen, und dass wir für immer von unseren
Lieben getrennt sein werden?“

Die Älteste antwortete: „Das ist unmöglich. Je tiefer ihr euch verliert, desto mächtigere Hilfe werden
wir euch schicken. Es könnte sich eine Zeit lang so anfühlen, wenn eure persönliche Welt
zusammenbricht und ihr alles verliert, was euch wichtig war. Später werdet ihr das Geschenk darin
erkennen. Wir werden euch nie im Stich lassen.“ Ein anderer Mann fragte: „Ist es möglich, dass
unsere Mission scheitert, und dass dieser Planet, die Erde, untergehen wird?“

Die Älteste antwortete: „Ich werde deine Frage mit einem Paradox beantworten. Es ist unmöglich,
dass eure Mission scheitert. Aber ihr Erfolg ist von euren eigenen Taten abhängig. Das Schicksal der
Welt liegt in euren Händen. Der Schlüssel zu diesem Paradox liegt in euch, in eurem Gefühl, dass
jede eurer Handlungen, selbst euer persönliches, einsames Ringen kosmische Bedeutung hat. Ihr
werdet dann wissen, so wie ihr es jetzt wisst, dass alles, was ihr tut, zählt.“

Es gab keine weiteren Fragen mehr. Die Freiwilligen versammelten sich im Kreis, und der Schamane
ging zu jedem einzelnen. Das letzte, was sie bewusst wahrnahmen, war der Schamane, der ihm oder
ihr Rauch ins Gesicht blies. Sie fielen in eine tiefe Trance und träumten sich in die Welt, in der wir
uns heute wiederfinden.“
@ Charles Eisenstein

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…und keine äußere Kraft

…und keine äußere Kraft

kann Macht über dich ausüben, es sei denn, du öffnest 

dich dafür, da du dem Sichtbaren mehr vertraust als 

dem unsichtbaren göttlichen Geist in dir.
– Babaj, 2016 –

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5F

  • fühlen: Was macht das mit mir / wie fühlt sich das an?
  • Für was bin ich hier?
  • Fokus halten
  • Frage: Welcher Gedanke folgt als nächstes?
  • feiern!
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Intuition vs. Inspiration

zur Diskussion:
diese Begriffe sind schon lange faszinierend für mich und ich habe ein Verständnis dafür entwickelt.
Hier mal eine andere Perspektive:

 

Skripts Martijn van Staveren – Intuition
Wenn jemand eine intuitive Eingebung hat, der aus  religiöser Überzeugung handelt, was auch immer dieser Glaube ist (das kann ein spirituelles Modell sein), dann kommt die Intuition hauptsächlich aus der Matrix. Angst auch. Beides sind missverstandene Informationen.
Es ist nicht umsonst so, dass viele Channelings sich um Themen drehen, die uns Angst machen.

Intuition ist eigentlich ein Kanal, der störend wirkt.
Die Intuition wird oft von den tierischen Instinkten in unserem Körper geführt. Instinkte und Intuition kommen also aus unserem physischen Körper.
Stell dir vor, du hast eine Intuition und du weißt, du musst ihr folgen. Also folgst du ihr und sagst anschließend: „Siehste, es stimmte alles, also stimmt meine Intuition.“

Wenn du das nächste Mal eine intuitive Eingebung hast, folge ihr einmal nicht. Stattdessen gehe in die Stille und spüre in deinen Körper hinein. Spüre deinen ganzen Körper und fühle nur, dass diese Intuition einfach da ist. Du trittst mit deinem Bewusstsein in Kontakt mit deinem physischen Körper. Dann wirst du auf einmal merken, dass die Intuition neutralisiert wird.

Dadurch kannst du erkennen, dass Intuition eine neurologische Einfügung ist. Intuition und Angst haben die Gemeinsamkeit, dass sie beide aus der Matrix kommen. Der Unterschied ist eigentlich der, dass Angst eine Führungsrolle übernimmt, um schneller eine bestimmt Wahl zu treffen und die Intuition ist das Werkzeug, um dich bei dieser Wahl zu unterstützen. Doch in Wirklichkeit kommt sie aus dem Außen.

Intuition ist ein Teil der Matrix und dient dieser regierenden Wirklichkeit.

Quelle: Martijn van Staveren, Ausschnitt aus dem Vortrag 1. November in Groningen
Übersetzung: Elisabeth Slinkman

Dieser Text darf kopiert und publiziert, jedoch nicht verändert oder gehandelt werden.

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Liebe und Angst

Skripts Martijn van Staveren – Liebe und Angst

Die Frage lautet: Was ist Liebe und was ist Angst? Und gibt es nur diese 2 Begriffe oder haben wir das daraus gemacht, basierend auf unserer begrenzten Fähigkeit, was wir im Moment mit unserem Kopf und unserem Herzen verstehen können, was diese Gefühle eigentlich darstellen. Und ist Angst wirklich Angst oder ist sie in diesem Moment ein Stück fehlender Information in unserer emotionalen Datenbank, die wir wegen Grund X nicht erreichen können, so dass eine persönliche Erfahrung aus diesem Leben, bei der ein Gefühl entstanden ist, mit einem Moment verbunden ist, in dem diese Information fehlt.

Und genau diesen Mechanismus nutzen die nicht empathischen Wesen gegen uns. Und wenn wir ein wenig weiter in die Tiefe gehen, kann man sagen: “Wenn man das Wort Liebe aus dem Gefühl Liebe entfernt, und wenn man das Wort Angst aus dem Gefühl Angst entfernt und den Kern der Kraft dieser 2 Emotionen betrachtet, dann ist das die Schöpfung.“

Nur haben wir diese eine Schöpferkraft in 2 Kräfte aufgeteilt. So können Menschen sehr in der Angst hängen bleiben und deshalb sagen, ich will da nicht mehr hin, das ist ein sehr unangenehmes Gefühl, damit will ich nichts zu tun haben, ich wende mich nur der Liebe zu.

Ich habe mit vielen Sirianern ausführlich darüber gesprochen, und sie weisen uns auch darauf hin, dass, sobald die Menschheit bereit ist, außerhalb des Rahmens von Angst und Liebe zu schauen, oder anders gesagt, sich traut, das potentielle Null-Feld zu erreichen, das neutrale Feld, in dem Kraft nur reine Kraft ist, schöpferische Kraft, außerhalb der Erfahrungen, die uns denken lassen, was Liebe und Angst bedeuten, in diesem Moment alles aufgelöst wird, was uns von der Kraft abhält.

Denn es ist so, dass diese empathischen oder nicht empathischen Wesen nichts anderes tun, als sich in unser morphogenetisches Feld einzureihen, sie brechen eigentlich uneingeladen ein und das ist logisch, denn sie sind in diesem Moment die Herren dieser Matrix, sie brechen in unser morphogenetisches Bewusstsein ein, sie greifen sich ein Stück noch nicht gelebte Energie, Kraft, die wir als Angst eingestuft haben und sie nutzen diese Energie gegen uns. In dem Moment, in dem wir Angst vor anderen Wesen haben, geben wir ihnen diese Macht, weil sie in uns nicht aufgeräumt wurde. Und das Gleiche gilt für die Liebe. Wir wollen also sehr gerne mit der Liebe arbeiten, die auch ein sehr wichtiges „Werkzeug“ ist, aber die Kraft, mit der man tatsächlich arbeitet, die Liebe, ist die unerschöpfliche schöpferische Kraft, die wir in uns tragen, die wir sind.

Die Plejader sagen dazu: Die Dualität, die wir hier im Moment erleben, ist vorhanden, weil wir sie so erleben. Es sagt jedoch nichts darüber aus, ob sie wirklich so ist, wie wir sie erleben. Es wird Zeit, dass wir verstehen, dass die beiden gegensätzlichen Kräfte Liebe und Angst, diese Dualität, nichts anderes sind als ein Klassifizierungsmodell von uns selbst. Wir können dieses Wissen nutzen, um uns gegenseitig zu bekräftigen. So werden wir entdecken, dass die Dualität nichts anderes als ein Mittel zur Bekräftigung ist. Aber die Art und Weise, wie wir es im Moment nutzen, ist eine Unterdrückung der Freiheit. Und das hat auch Auswirkung auf alle Wesen im Universum.

Das Elend, das wir jetzt hier auf der Erde haben und auch die großen, wunderbaren, schönen Ereignisse, diese ganzen Verstrickungen, in der sich die Erde befindet, die findet auch im ganzen Universum statt. Es ist also ein andauernder galaktischer Krieg, der auf unserem Bewusstsein basiert.

Wir sind der Schlüssel zur Lösung und Korrektur dessen, was universell vor sich geht. Und der irdische Mensch ist dabei der führende Indikator.

Quelle: Martijn van Staveren, Übersetzung: Elisabeth Slinkman
Dieser Text darf kopiert und publiziert, jedoch nicht verändert oder gehandelt werden.

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Im Geduldsfeld sind wir unantastbar.

Martijn van Staveren – Geduld

Es ist jetzt eine Zeit, in der wir leben, in einem Bewusstsein, dass sehr kraftvoll ist. Das ist ein Bewusstsein, das getragen wird durch etwas, was wir hier als Geduld erfahren. Unendliche Geduld. Das ist ein konstantes Bewusstseinsfeld. Dieses Feld müssen wir in uns selbst hier auf diese Erde zurückholen und aus diesem Feld heraus aktiv leben.

Gleichzeitig wird dieses Feld auch als größte Waffe gegen unsere Kraft eingesetzt. In dieser Welt geht es immer um Tempo, um Schnelligkeit, keine Zeit, keine  Aufmerksamkeit. Wenn wir durch ein neues Haus laufen, können wir sehen, dass fast alles mit Ungeduld montiert
wurde. Man kann sehen, dass eine Latte schief angebracht wurde oder ein Rohr falsch verlegt wurde und und und… Das kommt, weil das Kraftfeld von Geduld abwesend ist und überall Druck darauf liegt. Es muss alles schnell, schnell gehen. Was also wichtig ist, ist, dass
wir das Geduld-Bewusstseinsfeld in uns selbst und in alles wieder zurückholen.

Selbst in ruhigen Momenten, in Momenten der Stille oder in einer Meditation, merken wir, wie das Gedankenfeld kommt, um uns aus dem Geduldsfeld herauszuholen und uns die Ruhe zu nehmen. Im Geduldsfeld sind wir unantastbar.

Wenn wir miteinander etwas hier auf dieser Erde verankern, dann ist das unendliche Geduldsbewusstsein die Trägerwelle, mit deren Hilfe alles aus der Quantenwelt entsteht.

Quelle: Martijn van Staveren, Übersetzung: Elisabeth Slinkman
Dieser Text darf kopiert und publiziert, jedoch nicht verändert oder gehandelt werden.

 

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zurückkehren

Gehe nicht nach draussen,
in dich selbst kehre zurück,
denn die Wahrheit wohnt
im inneren Menschen.

Und wenn du deine Natur
in ihrer (unzuverlässigen) Wandelbarkeit
durchschaut hast,
dann überschreite auch dich selbst.
Aber bedenke, wenn du dich überschreitest,
dass du die vernunfttätige Seele übersteigst.
Dorthin also strebe,
von woher das Licht der Vernunft selbst
(erst) angezündet wird.

Augustinus von Hippo (354-430) in: De vera religione 39,72

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Singen als Gesundheitserreger

Singen für Menschlichkeit
…gegen Angst und Stress
Singen für Zuversicht

Singen stärkt das Immunsystem.
Singen ist ein Gesundheitserreger.
Singen stärkt die Lebensfreude.
Singen stärkt den Mut.
Singen stärkt das Mitgefühl.
Singen stärkt das Denkvermögen.
Singen stärkt die Gemeinschaft.
Singen stärkt das Menschsein.

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Ich ruhe in GOTT.

1. Heute bitten wir um Ruhe und um eine Stille, die nicht durch die Erscheinungen der Welt erschüttert wird. Wir bitten um Frieden und um Stille inmitten all des Aufruhrs, der aus aufeinanderprallenden Träumen geboren wird. Wir bitten um Sicherheit und Glück, obschon wir auf Gefahr und Leid zu blicken scheinen. Und wir haben den Gedanken, der unsere Bitten mit dem erfüllen wird, um das wir bitten.

2. »Ich ruhe in GOTT. « Dieser Gedanke wird dir die Rast und Ruhe, den Frieden und die Stille und auch die Sicherheit und das Glück bringen, die du suchst. »Ich ruhe in GOTT. « Dieser Gedanke hat die Macht, die Wahrheit zu erwecken, die schlafend in dir liegt und deren Schau über die Erscheinungen hinaus zu jener selben Wahrheit in allem und in jedem blickt, das es gibt. Hier ist das Ende allen Leidens für die ganze Welt und für alle, die je gekommen sind und noch kommen werden, um eine Zeitlang zu verweilen. Dies ist der Gedanke, in dem der SOHN GOTTES von neuem geboren wird, um sich selbst wiederzuerkennen.

3. »Ich ruhe in GOTT. « Vollkommen unverzagt wird dieser Gedanke dich durch Stürme und durch Zwietracht, an Elend und an Schmerz, an Verlust und Tod vorbei zur Gewissheit GOTTES tragen. Da ist kein Leiden, das er nicht heilen könnte. Da ist kein Problem, das er nicht lösen könnte. Und keine Erscheinung gibt es, die sich nicht vor deinen Augen, der du in GOTT ruhst, zur Wahrheit wenden würde.

4. Dies ist der Tag des Friedens. Du ruhst in GOTT, und während die Welt durch Sturmwinde des Hasses zerrissen wird, bleibt deine Ruhe völlig ungestört. Dein ist der Wahrheit Ruhe. Erscheinungen können dir nichts anhaben. Du rufst allen zu, sich dir in deiner Ruhe anzuschließen, und sie werden dich hören und zu dir kommen, weil du in GOTT ruhst. Sie werden keine andere Stimme außer der deinen hören, weil du deine Stimme GOTT gegeben hast, und jetzt ruhst du in IHM und lässt IHN durch dich sprechen.

5. In IHM hast du keinen Kummer und keine Sorgen, keine Last, keine Angst; keinen Schmerz, keine Furcht vor Zukünftigem und keine Reue für Vergangenes. Du ruhst in der Zeitlosigkeit, während die Zeit vergeht, ohne dich zu berühren, denn deine Ruhe kann sich in keiner Weise je verändern. Du ruhst heute. Und wenn du deine Augen schließt, versenke dich in Stille. Lass diese Ruhezeiten und Atempausen deinen Geist mit Sicherheit erfüllen, dass alle seine rasenden Phantasien nur Fieberträume waren, die schon vergangen sind. Lass ihn still sein und dankbar seine Heilung akzeptieren. Jetzt, da du in GOTT ruhst, werden keine fürchterlichen Träume mehr auftreten.

Nimm dir heute Zeit, von Träumen wegzugleiten in den Frieden.

6. Jede Stunde, in der du dich heute in die Ruhe zurückziehst, wird ein müder Geist plötzlich froh, beginnt ein Vogel mit gebrochenen Flügeln zu singen, fängt ein trockener Bach erneut zu fließen an. Die Welt wird von neuem geboren, jedes Mal, wenn du ruhst und stündlich dich erinnerst, dass du gekommen bist, um GOTTES Frieden in die Welt zu bringen, damit sie mit dir ihre Ruhe finden möge.

7. Mit jeden fünf Minuten, die du heute ruhst, kommt die Welt dem Erwachen näher. Und die Zeit, in der Ruhe das einzige sein wird, was es gibt, kommt dem Geist aller Erschöpften und Müden näher, die jetzt zu matt sind, ihren Weg allein zu gehen. Und sie werden hören, wie der Vogel wieder zu singen beginnt, und sehen, wie derBach wieder anfängt zu fließen, um mit wiedergeborener Hoffnung und erneuerter Kraft beschwingten Schrittes den Weg zu beschreiten, der plötzlich leicht erscheint, während sie ihn gehen.

8. Du ruhst im Frieden GOTTES heute und rufst aus deiner Ruhe deine Brüder an, um sie zu ihrer Ruhe hinzuziehen, zugleich mit dir. Heute wirst du deiner Verpflichtung treu sein und niemanden vergessen, sondern alle in den gren zenlosen Kreis deines Friedens bringen, an jenen heiligen Ort, an dem du ruhst. Öffne des Tempels Pforten, und lass sie kommen von fern und nah: dei ne entfernten Brüder und nächsten Freunde; lade sie alle ein, hier einzutreten und mit dir zu ruhen.

9. Du ruhst im Frieden GOTTES heute, still und ohne Angst. Ein jeder Bruder kommt, sich auszuruhen und seine Ruhe dir zu schenken. Wir ruhen hier gemeinsam, denn so wird unsere Ruhe vollständig, und was wir heute geben, haben wir schon empfangen. Die Zeit ist nicht der Hüter dessen, was wir heu te geben. Wir geben denen, die noch ungeboren sind, und den Hingegan genen, jedem GEDANKEN GOTTES und auch dem GEIST, in dem diese GEDANKEN geboren wurden und in dem sie ruhen. Und wir erinnern sie an ihre Ruhestätte jedes Mal, wenn wir uns sagen: »Ich ruhe in GOTT. «

Ein Kurs in Wundern, Lektion 109

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ich will es wagen

–> zum Video von Peter Michael D.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nun die Gelegenheit hast,
in einen neuen Körper einzutauchen.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du für die Zeit des körperlichen Lebens vergessen würdest, wer du bist – woher du kommst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du wieder Neuland betreten wirst,
Erfahrungen machen wirst wie nie zuvor und niemals danach. Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es manchmal leicht, doch oft auch schwer sein wird,
dass du oftmals stark und oft auch schwach sein wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es immer neue Begegnungen in deinem Leben geben wird.
Dir wurde auch gesagt, dass es Abschiede geben wird.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du oft nicht wissen wirst,
wohin die Reise geht – wohin dein Leben steuert.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass immer Hilfe in deiner Nähe ist,
du wirklich nie alleine bist.
Dir wurde auch gesagt, dass du dich dennoch oft allein fühlen wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du alle Schätze in dir trägst,
sie aber auch nur in dir finden kannst.
Dir wurde auch gesagt, dass du oft
noch im Außen suchen und Enttäuschung erfahren wirst. Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass das Geheimnis des Lebens darin besteht, dass nur der bekommt,
der bereit ist zu geben, der bereit ist, alles zu geben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nur dann Liebe und Geborgenheit spüren wirst,
wenn du selbst Liebe und Geborgenheit gibst.
Dir wurde gesagt, dass nur du allein
zum Retter deines Lebens werden kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du die Stimme, die vor der Geburt zu dir spricht,
auch während deines Lebens immer hören kannst.
Dir wurde gesagt, dass du in dich hineinhorchen musst, um sie zu hören.
Und du hast gesagt: Ich will es probieren.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du zurückkehren wirst und dann die Frage beantworten musst:
die Frage, was du gemacht hast aus deinem Leben,
was du gemacht hast mit deinen Fähigkeiten und Talenten, wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die dir von oben zugefallen sind.
Und du hast gesagt: Ich will Antwort geben.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass zwar dein Körper, niemals aber deine Seele
geschädigt werden kann.
Und du hast gesagt: Ich will daran denken.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du dir selbst immer vertrauen kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es versuchen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du jetzt die Gelegenheit hast zu lachen und zu weinen, zu essen und zu trinken, zu schmecken und zu fühlen, zu singen und zu tanzen.
Dir wurde gesagt, dass du die Gelegenheit hast,
dein Leben zu leben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du so wertvoll bist, dass das Leben selbst
ohne dich nicht existieren könnte.
Und du hast gesagt: Ich will es niemals vergessen.

 

Quelle: Peter Michael Dieckmann