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erbaulich, kritisch, konstruktiv mukke

kleine Hommage an Udo Jürgens ( + 2014 )

ja, seine letzten Konzerte haben mich wirklich berührt

Danke Udo für Dein Lebenswerk!!!

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Bewusstsein / Licht erbaulich, kritisch, konstruktiv

Das Gewicht von Nichts oder – du bist wichtig

Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke, fragte ein Sperling eine wilde Taube. Nicht mehr als nichts, war die Antwort.

Dann, meinte der Sperling, muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen: Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe dem Stamm, als es zu schneien anfing.

Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm. Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952. Als die nächste Schneeflocke auf den

Ast fiel – nicht mehr als nichts, wie du sagst – brach der Ast ab. Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon.
Die Taube, die seit Noahs Zeiten als Autorität auf diesem Gebiet gilt, dachte eine Weile über diese Geschichte nach und sagte schließlich zu sich selbst: Vielleicht fehlt nur noch die Stimme eines einzigen Menschen, dass es Friede wird auf unserer Welt.

Könnte es sein, dass Deine Stimme die entscheidende Schneeflocke ist?

 

 

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Bewusstsein / Licht erbaulich, kritisch, konstruktiv Worte wun-der-voll

Vertrauen beim Fuchs und dem Kleinen Prinzen


„Komm und spiel mit mir“, schlug ihm der kleine Prinz vor. „Ich bin so traurig …“
„Ich kann nicht mit dir spielen“, sagte der Fuchs. „Ich bin noch nicht gezähmt!“
„Ah, Verzeihung!“ sagte der kleine Prinz.
Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu: „Was bedeutet ‚zähmen‘?“
„Du bist nicht von hier“, sagte der Fuchs, „was suchst du?“
„Ich suche die Menschen“, sagte der kleine Prinz. „Was bedeutet zähmen?“
„Die Menschen“, sagte der Fuchs, „die haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner?“

„Nein“, sagte der kleine Prinz, „ich suche Freunde. Was heißt ‚zähmen‘?“
„Zähmen, das ist eine in Vergessenheit geratene Sache“, sagte der
Fuchs. „Es bedeutet, sich ‚vertraut machen‘.“
„Vertraut machen?“

„Gewiß“, sagte der Fuchs. „Noch bist du für mich nichts als ein kleiner Junge, der hunderttausend kleinen Jungen völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen.
Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt …“
„Ich beginne zu verstehen“, sagte der kleine Prinz.
„Es gibt eine Blume … ich glaube, sie hat mich gezähmt …“

„Nichts ist vollkommen!“ seufzte der Fuchs.
Aber der Fuchs kam auf seinen Gedanken zurück:
„Mein Leben ist eintönig. Ich jage Hühner, die Menschen jagen mich.
Alle Hühner gleichen einander, und alle Menschen gleichen einander.
Ich langweile mich also ein wenig.
Aber wenn du mich zähmst, wird mein leben wie durchsonnt sein.
Ich werde den Klang deines Schrittes kennen, der sich von allen anderen unterscheidet.


„Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“, sagte der Fuchs.
„Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen.
Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.
Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.
Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!“
„Was muß ich da tun?“ sagte der kleine Prinz.
„Du mußt sehr geduldig sein“, antwortete der Fuchs.

„Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras.
Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen.
Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse.
Aber jeden Tag wirst du dich ein bißchen näher setzen können …“

Am nächsten Morgen kam der kleine Prinz zurück.
„Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen“, sagte der Fuchs.
„Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen.
Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen, ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist.
Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen,
wann mein Herz da sein soll … Es muß feste Bräuche geben.“
„Was heißt ‚fester Brauch‘?“ sagte der kleine Prinz.

So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut und als die Stunde des Abschieds nahe war:
„Ach!“ sagte der Fuchs, „ich werde weinen.“
„Das ist deine Schuld“, sagte der kleine Prinz, „ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, daß ich dich zähme …“
„Gewiß“, sagte der Fuchs.
„Aber nun wirst du weinen!“ sagte der kleine Prinz.
„Bestimmt“, sagte der Fuchs.
„So hast du also nichts gewonnen!“
„Ich habe“, sagte der Fuchs, “ die Farbe des Weizens gewonnen.“

Dann fügte er hinzu:
„Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, daß die deine einzig ist in der Welt.
Du wirst wiederkommen und mir adieu sagen, und ich werde dir ein Geheimnis schenken.“
Der kleine Prinz ging die Rosen wiederzusehen.

„Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr seid noch nichts“, sagte er zu ihnen.
„Niemand hat sich euch vertraut gemacht, und auch ihr habt euch niemandem vertraut gemacht.
Ihr seid, wie mein Fuchs war. Der war nichts als ein Fuchs wie hunderttausend andere.
Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er einzig in der Welt.“
Und die Rosen waren sehr beschämt.

„Ihr seid schön, aber ihr seid leer“, sagte er noch. „Man kann für euch nicht sterben.
Gewiß, ein Irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben, meine Rose ähnle euch.
Aber in sich selbst ist sie wichtiger als ihr alle, da sie es ist, die ich begossen habe.

Da sie es ist, die ich unter den Glassturz gestellt habe.
Da sie es ist, die ich mit dem Wandschirm geschützt habe.
Da sie es ist, deren Raupen ich getötet habe
(außer den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen).
Da sie es ist, die ich klagen oder sich rühmen gehört habe
oder auch manchmal schweigen.
Da es meine Rose ist.“
Und er kam zum Fuchs zurück.
„Adieu“, sagte er …
„Adieu“, sagte der Fuchs.
„Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

„Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“,
wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.
„Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.“
„Die Zeit, die ich für meine Rose verloren habe …“,
sagte der kleine Prinz, um es sich zu merken.
„Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen“, sagte der Fuchs. „Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Du bist für deine Rose verantwortlich …“
„Ich bin für meine Rose verantwortlich …“,
wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.
..

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erbaulich, kritisch, konstruktiv Worte wun-der-voll

ZEIT DER WENDE, von Beate Lambert

Dieses ist die Zeit
der Wende,
nun zählt Klarheit,
Kraft und Mut.
Viele Herzen,
viele Hände
voller Sanftheit
und voll Wut.

Du bestimmst
und du entscheidest
welchem Geist
du angehörst.
Ob du leise weiter leidest
oder endlich dich empörst.

Stimm mit ein
in unser Singen,
voller Jubel und Vertraun.
Dann wird es Dir
auch gelingen,
voller Mut
nach vorn zu schaun.

Und dein Leben
so verändern,
dass unsere Erde
heilen kann.
Seit an seit in allen Ländern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren für die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind uns’re eignen Götter, unsre Herzkraft heilt die Welt.

Alle Tiere, Menschen und Pflanzen mögen wachsen und gedeihn.
Wir sind Teil des großen Ganzen und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt
die neue Zeit.
Dann geht es nicht mehr ums Siegen,
sondern um Verbundenheit.

Folg den Kindern
und den Frauen,
weil sie für das Leben stehn.
Und sich jetzt nun endlich trauen, voller Kraft voran zu gehen.

Groll und Rache sei vergessen,
unserem Todfeind sei verziehn.
Auch wer nur politversessen,
achte und verstehe ihn.

Denn du weißt,
er ist getrieben
von seiner Schuld und seiner Angst.
Du aber bist frei zu lieben,
wenn du nicht mehr länger bangst.

Freude heisst die starke Feder in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr.

Sie gibt Kraft zu handeln
voll Verbundenheit und Mut.
Unsre Welt zu wandeln, dann wird alles gut.

Beate Lambert
www.beatelambert.de

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Bewusstsein / Licht erbaulich, kritisch, konstruktiv Selbstheilung (Spontanheilung)

Thich Nhat Hanh – Die 10 Fesseln, die uns binden

Die 10 Fesseln:
1) 0:45​ Begierde
2) 3:22​ Wut
3) 4:14​ Unwissenheit
4) 4:48​ Komplexe
5) 5:40​ Zweifel / Argwohn, Falsche Wahrnehmungen
6) 6:08​ Ich bin dieser Körper
7) 6:56​ 2. Sichtweise (Ambivalenz)
8) 7:56​ An Vorstellungen anhaften
9) 9:42​ Verdrehte Vorstellungen / 4. Sichtweise
10) 11:15​ Anhaftung an Ritualen

– Die buddhistische Schule von Thích Nhất Hạnh kann man mit dem Begriff des Schweizer Dharmalehrers Marcel Geisser als „Sati-Zen“ bezeichnen. Thích Nhất Hạnh hat Elemente des Frühbuddhismus (Theravada) integriert, insbesondere solche der Achtsamkeits-praxis (sati ist der Palibegriff für Achtsamkeit). Diese Grenzen sprengende, große Offenheit gegenüber verschiedensten buddhistischen Traditionen kennzeichnet das Denken von Thích Nhất Hạnh. Vor allem dieser Offenheit – auch westlichem Gedankengut gegenüber – ist es zu verdanken, dass der vietnamesische Mönch eine Darlegung und Praxis der Buddha-Lehre entwickeln konnte, die keine bloße Imitation asiatischer Riten und Traditionen ist, sondern eine auch dem westlichen Menschen angemessene Form spiritueller Praxis eröffnet. Orthodoxen buddhistischen Kreisen geht Thích Nhất Hạnhs Lehrauslegung mitunter zu weit – wobei schon der Buddha betonte, dass auch seine eigene Lehre (wie alle Dinge) dem Wandel unterliegt und stets in der Darstellungsform der jeweiligen Zuhörerschaft und ihrem spezifischen historisch-sozialen Kontext angepasst werden muss…

 

 

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erbaulich, kritisch, konstruktiv

Die vielfältigen Mechanismen der Manipulation, Strategien globaler Kontrolle von Traugott Ickeroth

Vielen ist überhaupt nicht bewußt, wie vielfältig und subtil die
Mechanismen sind, welche dazu dienen, die Masse zu beeinflussen
und dadurch zu beherrschen und zu kontrollieren. Im folgenden
Artikel werden wir einige Aspekte dieser Mechanismen aufzeigen
und analysieren.

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Bewusstsein / Licht erbaulich, kritisch, konstruktiv

Entscheide dich für das Licht

Wir Menschen haben einen freien Willen und können jederzeit selbst entscheiden, ob wir Licht oder Schatten in unser Leben und in das Leben der anderen bringen. Ein Sprichwort sagt: Das größte Licht wirft den größten Schatten voraus!

Licht und Schatten sind beides einfach nur Bewusstseinszustände in unserem irdischen Leben. Wir beginnen unser Leben alle im Unbewussten, jeder von uns. Wir alle gehen durch den Schatten in das Licht. Es ist nur eine Frage des Bewusstseins, wann wir wieder im Licht ankommen.

Ursprünglich kommen wir alle aus dem Licht, und wir werden alle dorthin wieder zurückgehen. Das Licht ist unser göttlicher Ursprung, unser wahres Sein. Wenn wir im Licht leben, hier auf Erden, sind wir wahrhaftig, authentisch. Dann bist du derjenige, der du wirklich bist, der du immer warst und immer sein wirst. Du wirst dich für niemanden mehr verstellen. Du stehst zu dir selbst und bleibst dir selber treu.

Du selbst bestimmst, wie die Menschen mit dir umgehen dürfen. Wenn dir etwas nicht gefällt, wirst du es jetzt sagen!

Du bist kraftvoll in deiner Energie, ehrlich und vor allem bist du dir deines Selbstwertes bewusst. Alles, was du im Bewusstsein deiner Seele an Entscheidungen triffst, geht immer ins Gelingen. Du allein lädst dir ein in dein Leben, was du wünschst zu erfahren, und wirst es dir selbst dadurch erschaffen. Wähle stets das Schönste, das Beste, was du dir vorstellen kannst.

Sei es dir wert!
Solange wir das Gefühl haben, wir müssen uns beweisen, wir müssen irgend jemandem etwas beweisen, solange leben wir im Unbewußtsein. Wir sind uns nicht im Klaren darüber, dass wir genauso viel wert sind, ob wir nun der Beste, der Schnellste oder jemand anderes sind. Dann beginnen wir an uns zu zweifeln, schämen uns und denken, wir haben es nicht besser verdient. Das ist ein Leben im Schatten. Dort wird es immer jemanden geben, der uns einredet, dass wir dieses oder jenes nicht gut genug gemacht haben. Und irgendwann ist dieser Gedanke so sehr in uns verankert, dass wir uns das alleine einreden, wenn gerade niemand da ist, der es tun kann.

Es gehört schon etwas Mut dazu, einen anderen Weg zu gehen, es anders zu machen. Jeder Mensch hat die Kraft für sich selbst zu klären, was er für ein Mensch sein möchte. Möchte ich die Menschen manipulieren, oder möchte ich ihnen Liebe schenken?

Nur: Dazu gibt es keinen Schalter, den du einfach umstellen kannst. Es ist ein Prozess, ein Lebensabschnitt! Immer öfter wirst du bewusst wahrnehmen, wie andere auf dich reagieren. Du versuchst dich nicht mehr herauszureden, du stehst zu deinen Fehlern und übernimmst die Verantwortung dafür. So wirst du immer freier in deinen Entscheidungen, immer offener in deinem Verständnis für die anderen. Du kannst Fehler einfacher verzeihen, auch dir selbst. Du erkennst, dass niemand vollkommen ist und es auch nicht zu sein braucht.

Perfektionismus hat die Menschen von sich selbst entfernt. Niemand hat sich mehr getraut, ehrlich zu zeigen, wo seine Schwächen liegen. Wir haben begonnen, eine Rolle zu spielen. Wir waren gar nicht mehr wir selbst, sei es in der Familie, bei der Arbeit oder im Sportverein. Was hindert uns daran, den Perfektionismus aufzugeben? Die Erwartungen, die andere Menschen oder wir selbst an uns stellen? Wozu brauchen wir Menschenkinder Erwartungen? Was sind Erwartungen? Wo kommen sie her?

Kann es vielleicht sein, dass sie ein Werkzeug unseres menschlichen Egos sind?

Haben die Entscheidungen, die dem Wohle unseres Egos dienten, uns nicht erst in dieses Chaos geführt? Was passiert denn, wenn ich dem Ego nicht mehr diese Aufmerksamkeit schenke?

Es kehrt Ruhe ein in deinem System!
Das Ego wurde geschaffen als Diener deiner Seele, nicht mehr und nicht weniger. Dient es wirklich noch deiner Seele, oder hat es sich mit den Jahren schon verselbständigt? Weißt du überhaupt noch, was es für deine Seele tun kann? Wie geht es deiner Seele gerade in diesem Moment?

Du weißt es nicht? Du hast den Kontakt zu deiner Seele verloren? Du bist so mit Arbeiten beschäftigt, das du gar keine Zeit mehr hast, dich mit deiner Seele zu verständigen?

Dir hat noch nie jemand gezeigt, wie es geht? Dann lass es uns jetzt tun! Ich begleite dich.

Atme mal tief durch, atme zu deinen Füßen herunter, lass alles über deine Füße abfließen, hinein in Mutter Erde. Gib ihr alles, was dir zu viel geworden ist, was dich belastet, und bitte sie um Transformation deiner Lebensenergie.

 

Alles, was noch nicht Licht und Liebe ist, möchte sie bitte für dich transformieren. Schicke ihr beim Ausatmen all deine Schwierigkeiten über das linke Bein hinunter und nimm beim Einatmen über das rechte Bein das Licht und die Liebe von Mutter Erde in dir auf. Sie wird dich mit allem versorgen, was du brauchst, um deinen Weg zu gehen. Lerne ihr zu vertrauen. Sie trägt dich jeden Tag, sie ist so geduldig mit uns Menschenkindern. Du kannst so viele Fehler machen, du darfst trotzdem am nächsten Tag wieder auf ihr gehen.

Du darfst ihr natürlich auch etwas Gutes tun, mal die Pflanzen gießen, die sie uns schenkt, vielleicht auch mal ein Danke formulieren in Form eines Gebetes. Lies doch die beiden nächsten Sätze einfach mal laut für dich allein und achte darauf, was sie bewirken in dir, ganz in Ruhe.

Danke, liebe Mutter Erde, dass du mich trägst und nährst, für mich und meine Familie sorgst, danke für die Geborgenheit, die du uns schenkst. Danke für die Geduld, die du uns entgegenbringst, danke für deine Güte und Barmherzigkeit. Danke!

Merkst du, wie du dich beruhigt hast, wie der Frieden einkehrt in deinem Sein? Alle Hektik ist verflogen, du kannst leichter atmen, du trägst ein Lächeln auf deinen Lippen. Du bist gerade ganz bei dir. Du hast gerade selber Kontakt zu deiner Seele aufgenommen, du fühlst dich gerade selbst, so, wie du wirklich bist!

Jetzt atme drei oder vier Mal tief in dein Herz hinein, stell dir vor, mit jedem Atemzug kannst du die Sonne in deinem Herzen heller erstrahlen lassen. Sie bringt dir dein Licht zurück, sie wärmt dich und sie schenkt dir deine Glückseligkeit. Das ist dein Gott in dir, dein göttliches Sein. Jetzt bist du angefüllt mit Licht und Liebe.

Lass dein Licht erstrahlen, überall, wo du jetzt hingehst. Schenke den Menschen deine Liebe, die du in dir trägst, und vor allem sei dir deiner Liebe selbst bewusst. Schenke dir selbst von deiner Liebe, geh liebevoll mit dir selbst um! Liebe deinen Körper, liebe dein Wesen, liebe dein Sein, liebe dich so, wie du bist. Dann können dich auch alle anderen lieben, so, wie du bist.

Solange wir die Liebe im Außen suchen, bei anderen Menschen, werden wir sie nicht finden. Wir tragen nämlich alles schon in uns, was wir brauchen für ein glückliches Leben hier auf Erden! Wir können uns nur selbst glücklich machen, niemand sonst kann das. Wenn wir erwarten, dass uns jemand anderes glücklich macht, werden wir enttäuscht. Es geht gar nicht anders. Das ist der sicherste Weg in die Abhängigkeit. Wir machen unser Glück von einer anderen Person abhängig. Wir haben Erwartungen an jemanden! Gebt sie auf, bitte! Gebt auch die Erwartungen an euch selbst auf. Erspart euch diesen Druck! Macht einfach das, was eurer Wahrhaftigkeit entspricht, und genießt den Augenblick.

Lernt im Hier und Jetzt zu leben. Ihr habt jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde die Möglichkeit, es anders zu machen als vorher. Ihr habt jedoch keine Möglichkeit mehr, etwas zu verändern, was in der Vergangenheit schon geschehen ist. Lasst sie ruhen! Sie ist ein Teil von euch, sie ist ja da, fest integriert.

Die Zukunft kennen wir noch nicht. Wir haben nur die Möglichkeit, das Beste aus dem zu machen, was gerade ist. Wir selbst entscheiden, ob wir den Weg des Leidens gehen oder den Weg des Glücks. Für beide Wege wird die gleiche Energie benötigt, der gleiche Aufwand, nur das Ergebnis ist ein völlig anderes.

Ich wünsche euch eine gute Entscheidung, zu jeder Zeit. Entscheidet euch ganz bewusst, welchen Weg ihr wählt, und dann geht ihn auch bitte. Dafür sende ich dir mein Licht auf deinen Weg, dass du jederzeit gut sehen kannst, worauf du dich einlässt, und dich gut zurecht findest. Habe Mut und schreite voran, im Bewusstsein deiner Seele!

Meinen Segen hast du, jetzt gib deinen dazu und dann lege los!